Psychosoziale Beratung für Eltern von chronisch und schwer kranken Kindern

Familien erleben durch chronische oder schwere Erkrankungen, Behinderungen, Frühgeburten oder Unfälle ihrer Kinder erhebliche Veränderungen.

Obwohl der Alltag „weiterläuft“, haben Eltern viele Fragen:

  • Wie kann ich mit meiner Angst um unser Kind weiterleben?
  • Wie kann ich mein Kind berühren? Es wirkt so zerbrechlich.
  • Wie können wir mit den Geschwistern, unserer Familie, unserem Umfeld die Krankheit besprechen?
  • Wie kann es gelingen, dass unser Kind bei seinen Therapien selbstständig mitarbeitet?
  • Wie kann ich die Anforderungen bewältigen, die auf mich zukommen?
  • Dürfen wir unsere Verzweiflung zeigen?
  • Mein Kind zeigt ein Verhalten, dass ich nicht verstehe. Wir möchten unser Kind verstehen.
  • Wer macht in unserer Partnerschaft jetzt was, hält unsere Partnerschaft diese Krisen aus?
  • Ich fühle mich einsam, kaum einer kann meine Situation verstehen, wie lange halte ich das noch aus?

Psychosoziale Beratung hilft zu Beginn

Das Angebot der Psychosozialen Beratung hilft zu Beginn und immer wieder neu im Leben, Antworten und Orientierung im Umgang mit einer schweren Krankheit und/oder Behinderung zu finden.

Das Angebot richtet sich vorwiegend an Familien im Kreis Coesfeld, deren Kinder nicht älter als 14 Jahre sind.

Die Beratung basiert auf einer systemischen Sichtweise. Ziel ist das Finden von neuen Lösungswegen aufbauend auf den familiären Lebenssituationen. Die Gespräche können als Paargespräch, Einzelgespräch oder als gemeinsames Gespräch mit den betroffenen Kindern und/oder Geschwisterkindern stattfinden.

Kosten

Das Angebot ist für die Familien kostenfrei. Finanziert wird das dreijährige Projekt in der Zeit vom 01.04.2014 bis 31.03.2017 über die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und die Kämpgen-Stiftung.

Elternstimmen

Elias und Vincent, 2 Jahre

Die Eltern: „Wir waren froh, immer ein `offenes Ohr´ zu finden und die großen Sorgen um Elias nicht ganz alleine bewältigen zu müssen.“

Dzamal, 6 Jahre

Dzamals Mutter: „Ich freue mich, dass Admir, unser Jüngster, wieder gerne in den Kindergarten geht.“

Stefan, 4 Jahre

Stefans Mutter: „Mein Mann ist so gereizt, wenn Stefan dauernd hinfällt. Er will die Behinderung nicht wahrhaben.“

Mathea, 1 Jahr

Matheas Mutter: „Ich weiß jetzt, dass Noah und Emma nicht zu sehr unter der neuen Situation gelitten haben.“